News & Aktuelles

Essstörungen: Ursachen, Behandlung und der Einfluss der Pandemie

“Kontrolle – für Kinder und Jugendliche mit Essstörungen ist sie zentral. Kein Wunder also, dass der Kontrollverlust durch die Pandemie seine Folgen hat. Dr. Karin Lachenmeir vom Therapie-Centrum für Essstörungen (TCE) weiß Rat.”
Diese Ausgabe des “Gesundheitsgespräch” von Bayern 2 gibt einen guten Überblick über die häufigsten Essstörungsformen, die Einflussfaktoren der Erkrankung und die Therapiemöglichkeiten und Anlaufstellen bei Essstörungen mit besonderem Augenmerk auf Betroffene im Kindes- und Jugendalter: als Podcast zum Anhören oder als Artikel zum Lesen.

Neuer Termin für unseren Angehörigen-Workshop!

Der Angehörigen-Workshop richtet sich an Angehörige von Betroffenen aller Essstörungsformen und jeden Alters. Im Workshop bieten wir Anregungen für einen hilfreichen Umgang und den Raum für Austausch mit anderen Angehörigen.
– Wann: am Donnerstag, den 05.08.2021 von 17:30 bis 20:30 Uhr
– Ort: Waage e.V., Eimsbütteler Str. 53, 22769 Hamburg oder via Video
– Kosten: 50 € pro Person
– Anmeldung und Fragen: info@waage-hh.de oder 040/4914941

Gruppe für junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren startet wieder!

Die Gruppe für junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren mit allen Essstörungsformen bietet Platz für Fragen und Austausch in einem angeleiteten Rahmen und begleitet bei den nächsten Schritten in Richtung Veränderung.
 – Beginn: 11.10.2021
 – Umfang: 10 Abende, montags von 18:00-20:00 Uhr
 – Kosten: bitte im Vorgespräch erfragen
 – Ort: Waage e.V., Eimsbütteler Straße 53, 22769 Hamburg (bei Bedarf via Video)
 – Anmeldung: nach vorherigem Vorgespräch

Gesprächsgruppe für Frauen ab 40 Jahren startet wieder!

Ein Gruppenprogramm für Frauen mit einer Binge-Eating-Störung. Themenspezifische Abende bieten unter Anleitung Raum für einen Erfahrungsaustausch sowie Möglichkeiten alltagsbezogener und individueller Veränderungsschritte.

– Beginn: 20.10.2021

– Umfang: 8 Abende, mittwochs von 18:00-20:00 Uhr

– Kosten: bitte im Vorgespräch erfragen

– Ort: Waage e.V., Eimsbütteler Strasse 53, 22769 Hamburg (bei Bedarf via Video)

– Anmeldung: nach vorherigem Vorgespräch

Vor Ort Termine wieder möglich!

Wir freuen uns wieder persönliche Beratungstermine vor Ort im Fachzentrum anbieten zu können. Diese sind nur nach Voranmeldung möglich und unter der Auflage eines Hygienekonzeptes. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns!

Die Möglichkeit von telefonischen sowie Video Beratungen bleibt weiterhin bestehen.

Die Offene Sprechzeit findet weiterhin telefonisch statt.

Wie fettfeindlich ist unsere Sprache?

Wir möchten Ihnen und Euch den Podcast „Fette Gedanken“ von Charlotte Kuhrt empfehlen! Charlotte Kuhrt ist Körperaktivistin und arbeitet unter anderem als Plus Size Model. In dieser Podcast-Folge geht es um die Macht unserer Sprache, vor allem um Worte wie „Übergewicht“ und „Fett“. Charlotte Kuhrt erläutert, wie Sprache uns einschränken, aber auch befreien kann. Außerdem wird darüber gesprochen, wie wir über uns selbst und die Körper fremder Menschen sprechen und warum es unser ganzes Selbstbild verändert, wenn wir aufhören, Körper zu kommentieren.

Waage e.V. – jetzt eine Vorstellung unserer Leistungsangebote als Videodatei zusammengefasst

Unter Downloads können Sie eine Vorstellung des kompletten Leistungsangebotes von Waage e.V. als Videodatei sich anschauen und hören! Um zur Datei zu gelangen, klicken Sie hier.

Diabulimie: Essstörung und Diabetes

“Essstörungen und Typ-1-Diabetes treten gehäuft gemeinsam auf. Besonders schwierig zu erkennen ist die Diabulimie, Hinweis kann jedoch eine unerwartet schlechte Diabeteseinstellung sein. Psychiater und Ernährungsmediziner Professor Dr. Thomas Huber beleuchtet im Gespräch mit der diabetes zeitung die Hintergründe der Erkrankung und erklärte, welche Patienten man genau im Blick haben sollte.”

Body Positivity oder Body Neutrality?

“Die Idee hinter Body Positivity setzt voraus, dass wir unseren Körper lieben. Das ist ein ziemlich hohes Ziel. (…) Body Neutrality bricht unseren Körper auf das herunter, was er ist: unsere Hülle. Wir müssen sie nicht lieben, lediglich akzeptieren, dass wir in ihr stecken und wertschätzen, was sie für uns leistet und wozu sie uns befähigt. Wir dürfen unseren Körper unschön oder schön finden, er definiert uns aber nicht. Erst unser Charakter zeichnet uns wirklich aus.”
In diesem Kommentar von Edition F hinterfragt Milena Zwerenz das Konzept der Body Positivity und plädiert für die realitätsnahe Body Neutrality.

Genesung und Rückfälle in Zeiten von Corona

„Im Laufe der Jahre musste ich meine Perspektive auf Genesung ändern. (…) Genesung bedeutet zu erkennen, dass ich die Kontrolle über meine Entscheidungen habe, selbst wenn die Magersucht anklopft und um eine weitere Chance bittet. Während Corona öffnete ich die Tür einen Spalt, schloss sie aber schließlich wieder.“
In diesem englischsprachigen Artikel der New York Times berichtet Mallary Tenore Tarpley von ihrem Genesungsprozess und dem corona-bedingten Wiederauftreten ihrer Essstörungssymptomatik.

Essstörungen im Alter

„Aber magersüchtig sind doch nur junge Mädchen – oder?“
Um diese Frage geht es in diesem Interview mit Martina de Zwaan, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen. Aufgrund von Chronifizierung, Wiederauftreten oder verstärkter Manifestation im Alter sind auch zunehmend ältere Menschen von Essstörungen betroffen. Dadurch steigt der Bedarf an passenden Behandlungsangeboten für diese Altersgruppe.

Unsichtbare Essstörung: Bulimie

“Die Essstörung, die am wenigsten sichtbar ist, deshalb oft auch sehr spät entdeckt wird, ist die Bulimie.”

In diesem Beitrag von Puls weist Eveline Müller, Psychologische Psychotherapeutin und Geschäftsleitung beim Therapienetz Essstörung, daraufhin, wie riskant es sein kann, wenn Essstörungen unerkannt bleiben: “Unsichtbare Essstörungen sind insofern gefährlicher, weil die Störungen länger andauern und dann schwerer zu behandeln sind. Außerdem können vielfältige körperliche Begleiterkrankungen hinzukommen, die im schlechtesten Fall nicht mehr reversibel sind, somit die Prognose schlechter ist.”

Gesellschaft als Nährboden von Essstörungen

„Die Entstehung einer Essstörung ist komplex. Aber die gesellschaftlichen Zusammenhänge sind der Nährboden dafür”, sagt die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dagmar Pauli. Wie dieser Nährboden entsteht und was sich gesellschaftlich ändern müsste, darüber wurde in diesem Interview von Edition F gesprochen.

Welt-Adipositas-Tag

Am 04. März 2021 ist Welt-Adipositas-Tag!
Adipositas ist eine chronische Krankheit, von der rund 16 Millionen Deutsche betroffen sind. Viele dieser Menschen leider unter Diskriminierung und Stigmatisierung. Die Kampagne „Dick und Du“ ist eine Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas, die sich für die Verbesserung der Prävention, Therapie und der Versorgung von Menschen, die an Adipositas erkrankt sind, einsetzt.
Für mehr Verständnis und Toleranz!

National Eating Disorder Awareness Week: Neue Instagram-Funktion zur Hilfe bei Essstörungen

Die aktuelle Woche steht unter dem Motto “National Eating Disorder Awareness Week“. Jeweils in der letzten Februarwoche des Jahres möchte die amerikanische Initiative NEDA (National Eating Disorders Association) das Bewusstsein für Essstörungen schärfen. Aus diesem Anlass führte Instagram jetzt eine Funktion ein, die Nutzer*innen, die nach Begriffen in Zusammenhang mit Essstörungen suchen, Hilfe anbietet. Mehr dazu gibt’s in diesem Artikel.

Corona-Pandemie und Essstörungen

“In der Pandemie nehmen Ängste, Depressionen und Essstörungen zu. Annas Magersucht ist in Zeiten von Corona schlimmer geworden. (…) Die Jura-Studentin kann keine Freunde mehr treffen, Vorlesungen finden im Hörsaal nicht mehr statt, sie sitzt den ganzen Tag vor ihrem PC. Die Essstörung wird da zu ihrer besten Freundin.”

In diesem FOCUS Online Artikel wird unter anderem Liane Hammer, unsere Kollegin von ANAD e.V. aus München, interviewt.

Fortbildungen auch online möglich!

Gerne bieten wir auch die Möglichkeit von Online Fortbildung für Fachkräfte und Mulitplikator*innen an! Melden Sie sich gerne bei uns!

Neue Infothek zu Essstörungen

Die Landesfachstelle Essstörungen Nordrhein-Westfalen hat eine neue umfangreiche Infothek zusammengestellt, schauen Sie rein und klicken Sie hier