Ein Dokumentarfilm über Essstörungen

Mir hätte es damals geholfen, Menschen zu sehen, die es geschafft haben

Einmal essgestört, immer essgestört?

In “Ich habs`s geschafft erzählen Anika, Marek, Kira, Lisa, Sonja, Oona, Juliane, Kersten und Marret ihre persönliche Geschichte mit der Erkrankung und geben Antworten auf diese Frage.

Mutig, offen und ehrlich sprechen sie darüber, warum sie krank geworden sind, wie sie ihre Essstörung überwunden haben und wie es ihnen heute geht.

9 berührende Portraits, die ein Tabu zum Thema machen.

Termine:

Hamburg: 11.06.2018. + 16.06.2018, Metropolis Kino

Bielefeld: 11.10.2018  um 18 Uhr, Filmhaus Bielefeld

Hamburg: 23.10.2018 um 18.30 Uhr Asklepios Klinik Nord

Hamburg; 12.11.2018 um 19 Uhr Metropolis Kino

Hamburg: 20.11.2018 um 10 Uhr, HAW

Bad Oeyenhausen: 21.11.2108 um 16 Uhr, Klinik am Korso

Wiesbaden: 23.01.2019 um 20 Uhr, Caligari Filmbühne

Köln: 07.03.2018, Landesfachstelle Essstörungen NRW (für Fachkräfte)

weitere Termine in Planung


Trailer zum Film

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Filminfos

Filmteam

Shirley Hartlage                   

Idee, Interviews, Regie

Janco Christiansen

Produktion, Schnitt, Regie

Jonas Langmaack               

Kamera

Julian Rambow                    

Ton

Sophie Daedelow                

Musik

Nacha Vollenweider          

Illustrationen

Förderung

einige Stimmen zum Film

Hallo liebes Waage Team!

Ich wollte mich für den tollen Film und den so gelungenen Abend gestern bedanken!

Der Film hat mich wahnsinnig berührt; in vielen Momenten saß ich einfach nur sprachlos und mit Gänsehaut im Kino! Wie häufig ich zwischendurch dachte “Ja, das kenne ich…”, “Das geht mir auch so”, “Die Ängste haben andere auch?”, kann ich gar nicht zählen… Es tat so gut zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, die ähnliche Ängste, Gedanken und Sorgen teilen, und dass man mit dieser Erkrankung kein Aussätziger ist und nicht alleine damit dasteht. Der Film zeigt auf eine tolle Art, wie kompliziert, vielschichtig und hinterhältig so eine Essstörung ist; dass es häufig tieferliegende Gründe für diese Erkrankung gibt und nicht “einfach nur” eine ausgeartete Diät ist!

“Der Kinofilm ist großartig, war gestern zur Premiere da:-) vielen dank für den Film „Ich habs geschafft“.

Ich wünsche mir dass mehrere Menschen auf die Problematik von Essstörungen aufmerksamen machen würden und Psychische Erkrankungen in der Zukunft irgendwann kein „Tabu Thema“ mehr sind.

 

ich habe noch eine Karte bekommen, zum Glück! Der Film war sehr inspirierend! Ich habe mich oft in den Worten der Betroffenen wiederfinden können, wodurch ich noch mehr Mut bekommen habe und mir auch manches viel klarer geworden ist, einfach dadurch, dass eine andere bzw. ehemalige Betroffene es nochmal ausgesprochen hat.

Vielen Dank dafür!

 

“Bei Eurem tollen Film war ich auch! Ich fand es sehr beeindruckend. Ein guter Film um vor allem auch Menschen, die sich mit dem Thema nicht so gut auskennen, ein wenig zu erklären, was dahinter eigentlich steckt, wie sich Betroffene fühlen und welche Ursprünge so eine Erkrankung hat. Irgendwie hat es leider nicht so richtig geklappt, dass wir uns kurz sehen konnten, aber es war ja auch sehr voll (was natürlich schön war ).”

 

„Manchmal braucht es ja einen kleinen Anstoß, um seine guten Vorsätze, wie regelmäßig(er) spenden, auch umzusetzen. Euer Film war so einer :) Wirklich ein Meisterwerk, was hoffentlich ganz viele Menschen sehen werden. Mich hat es sehr bewegt. Vieles davon konnte ich logischerweise nachempfinden. Dazu ist mir nochmal bewusst geworden, was sich eigentlich alles verändert hat, seit ich das erste Mal bei euch durch die Tür bin. Dafür bin ich so, so dankbar!“

Hintergrund

Einmal essgestört, immer essgestört?

In „Ich hab’s geschafft“ erzählen Menschen, wie sie ihre Essstörung überwunden haben. Alle neun – acht Frauen und ein Mann – berichten in berührenden Porträts von ihrer ganz persönlichen Geschichte mit der Erkrankung. Offen und ehrlich sprechen sie darüber, warum sie krank geworden sind, wie sie ihre Essstörung bewältigt haben und wie es ihnen heute geht. Ihre Botschaft: „Bleib dran, hol dir Hilfe, es geht!“

Der Film soll anderen Betroffenen Mut machen, sich Hilfe zu suchen. Denn die Frage, ob sich Essstörungen überwinden lassen, ist eine der meistgefragten in den Beratungsgesprächen. Die Frage kommt nicht nur von den Betroffenen selbst, auch Eltern, Geschwistern Partner*innen und Freund*innen stellen diese Frage. Denn nicht nur die Betroffenen leiden an einer Essstörung, oftmals sind Angehörige mitbetroffen.

Waage e.V. berät Betroffene und Angehörige

Waage e.V. bietet seit fast 30 Jahren Information und Beratung für Menschen, die an einer Essstörung leiden, aber auch für Angehörige und Fachkräfte. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen zu motivieren, sich möglichst früh ins Hilfesystem zu begeben und sich Beratung zu suchen. Dieser wichtige Schritt ist meist eine riesige Hürde, weil es immer noch ein Tabu ist, sich mit einer Essstörung zu zeigen. Denn Essen soll doch Spaß machen, ist Genuss, tut gut. Ein Problem damit zu haben und seelisch krank damit zu sein, ist immer noch unverständlich und beschämend, nicht zuletzt für die Betroffenen.

Essstörungen beeinträchtigen das Leben massiv

Essstörungen gehören zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen unserer westlichen Gesellschaft. Sie beginnen meist schon im Kindheits- und Jugendalter und verlaufen sehr unterschiedlich. Eine Essstörung hat verschiedene „Gesichter“. Die bekanntesten sind die Magersucht, (Anorexia Nervosa) Bulimie (Bulimia Nervosa) oder die Binge Eating Störung, wobei Mischformen häufig sind und Übergänge zwischen den Krankheitsbildern fließend sein können. Eine Essstörung beeinträchtigt die körperliche, geistige und seelische Leistungsfähigkeit so massiv, dass ein Leben ohne zwanghafte Verhaltensweisen für viele nicht mehr möglich ist. Die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Essen, der Figur, dem Gewicht, hat gravierenden Einfluss auf soziale Beziehungen, alltägliche Abläufe, Schule und Berufsleben. Der Suchtcharakter einer Essstörung spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil Betroffene nicht aufhören können zu essen, zu erbrechen oder zu hungern. Somit berührt diese Erkrankung sehr viel mehr als das Thema Essen.

Ein Film von Shirley Hartlage im Auftrag von Waage e.V. , produziert von Shorless Pictures

 

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